Giancarlo De Cataldo

Romanzo Criminale

Politthriller

Aus dem Italienischen von Karin Fleischanderl

Gebunden mit Schutzumschlag, 575 S., 13,5 x 21 cm

ISBN 978-3-85256-508-8

€ [D/A] 24,90 / € [I] 23,60

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Macht, Sex und Drogen – ein Politthriller aus Italien zwischen Realität und Fiktion

Rom in den 1970er und 1980er Jahren: Eine Gruppe Jugendlicher aus den Elendsvierteln – die Magliana-Bande – steigt in großem Stil in das Geschäft mit Rauschgift, Prostitution und Glücksspiel ein. Binnen Kurzem kontrolliert sie den Drogenmarkt der italienischen Hauptstadt. Staat und Mafia werden gleichermaßen auf sie aufmerksam, protegieren und instrumentalisieren sie.
In Romanzo Criminale zeigt De Cataldo vor der Folie einer realen Begebenheit, wie korrupt Teile der italienischen Gesellschaft sind. Er führt ungeschminkt vor Augen, wie organisiertes Verbrechen und Politik sich verzahnen, wie einfach es ist, die politischen und staatlichen Strukturen sowie die alltägliche, banale Korrumpierbarkeit des Einzelnen für kriminelle Zwecke zu nutzen.
Dieser Thriller kennt keinen Kommissar, der für Recht und Ordnung sorgt, sondern nur die beunruhigende Gewissheit, dass das politische System nicht weniger kriminell ist als jenes derer, die morden und stehlen. Offen bleibt, ob dieses Kapitel der italienischen Geschichte – dessen Eckpunkte die Ermordung des Politikers Aldo Moro und der Terroranschlag auf den Bahnhof von Bologna waren – abgeschlossen ist oder ob nicht vielmehr dessen Strukturen in die Gegenwart herüberreichen.

Mehr als 400.000 verkaufte Exemplare in Italien!

> Pressestimmen zum buch

„In unvergleichlich filmisch knapper Prosa gelingt De Cataldo ein überaus wuchtiges Porträt der Ewigen Stadt. Ein Meisterwerk.“

WDR 5

„„Romanzo Criminale“ auf der KrimiWelt-Bestenliste von DIE WELT, ARTE und NordwestRadio im August und September 2010.“

KrimiWelt-Bestenliste

„Welch großer Erzähler De Cataldo ist! Seite um Seite zeichnet er ein gigantisches Fresko einer globalen Niederlage, einer Niederlage nicht nur seiner Protagonisten, sondern unserer Gesellschaft insgesamt.“

Andrea Camilleri

„Das Rom in Romanzo Criminale ist eine Stadt der Luxusbordelle, der Spielhöllen, des Wuchers, der Geschäftemacherei, der Turnhallen und der Attentate; die Halbwelt, die in den Palästen ein- und ausgeht, besteht aus Anwälten, Richtern, Dienstboten, Kriminologen, Journalisten, Polizisten, Links- und Rechtsterroristen.“

Diario

„In seinem Roman, der weit mehr ist als nur ein reißerischer Mafiaroman, füllt De Cataldo mit einer ominösen Stimme aus dem Off, die das Weltgeschehen lenkt, die Lücken in der Geschichtsschreibung.“

Der Standard

„Und beeindruckt durch authentisch ungeschliffene Dialoge, ebenso wie durch die beängstigende Unüberblickbarkeit seines Figurenarsenals. Hand in Hand mit Geheimdiensten, Freimaurern, Politikern und rechtsextremen Terroristen arbeitet die „Magliana-Bande“ an der Destabilisierung Italiens.“

ORF

„Ein Schlüsselroman über das Italien der 70-Jahre des vorigen Jahrhunderts und darüber, was danach kam.“

inforadio rbb, Quergelesen

„Das Rom der Halbwelt aus Kriminellen, Filmsternchen, korrupten Politikern, Mafiabossen und Attentate orchestrierenden Geheimdienstlern, es hat eine morbide Anziehungskraft. In unvergleichlich filmisch knapper Prosa gelingt Cataldo ein überaus wuchtiges Porträt der Ewigen Stadt. Ein Meisterwerk.“

WDR 5, Mordsberatung, Manfred Sarrazin

„In seinem Buch „Romanzo Criminale“ seziert Giancarlo De Cataldo eine italienische Gesellschaft vor dem Abgrund und wirft die Frage auf, ob dieses düstere Kapitel wirklich abgeschlossen ist.“

3sat

„Kluge Mafia-Literatur wie die Leonardo Sciascias oder auch de Cataldos verweigert sich dem moralisierenden Gestus, der beispielsweise die Geschichten eines Roberto Saviano auszeichnet. Sie entmythologisiert das organisierte Verbrechen durch analytische Rekonstruktion seiner Verkehrsformen, in denen die Strukturen deutlich werden, die auf beiden Seiten der virtuellen Linie gelten, die Yin und Yang trennt.
Das Besondere an De Cataldos „Romanzo Criminale“ ist also nicht die Enthüllung einer bisher unbekannten Welt des Verbrechens – die ist weithin bekannt – , sondern seine ethnografische Genauigkeit. Und die Tatsache, dass er im lokalen Zentrum der Macht spielt.“

Tobias Gohlis

„Auf dieser Ebene erzählt das Buch vom ewig-öden Rock-'n'-Roll-Leben von Kriminellen zwischen Rolex und Rache, Honda und Hodenabschneiden. Man liest das süchtig.“

taz

„… und so stellte sich bei mir beim lesen von ‚romanzo criminale‘ ein gefühl ein, dass ich als erfahrener krimileser wirklich selten habe: es ist eine sensation, ein solches buch zu schreiben und ein traum, es zu lesen! danke, danke, danke. was anspruch und ausführung angeht ist ‚romanzo criminale‘ für mich definitiv DER krimi des jahres 2010.“

dennis huthmacher, Buchhandlung Provini Berther

„Wer sich in den atemlosen ‚Romanzo Criminale’ stürzt, vergisst die Zeit.“

Berliner Zeitung

„… wahrscheinlich der Polit-Thriller, von dem am ehesten ein Kreativitätschub in der gerade von risikolosen marktgängigen Schmonzetten zugekleisterten crime fiction ausgehen kann.“

kaliber .38, Thomas Wörtche

„Politik oder Verbrechen – wer sind die Guten, wer die Bösen? De Cataldo schreibt spannend, heiß und facettenreich wie ein guter Espresso. Vielschichtig, doch knackig auf den Punkt gebracht und mit interessantem Nachgeschmack.“

Christian Heinrich, krimikiste.com

„Die Politthriller dieses Giancarlo de Cataldo, Richter am Appellationsgericht in Rom, Kenner von Staat und Verbrechen, sollte man gelesen haben, wenn man verstehen will, was in Italien, dem nächsten Abwertungsziel der Rating-Agenturen los ist.“

Tobias Gohlis

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