Paolo Rumiz

Der Leuchtturm

Aus dem Italienischen von Karin Fleischanderl

Reihe TransferBibliothek CXXXI
Gebunden, hochwertige Ausstattung, mit Lesebändchen
159 S., 13,5 x 21 cm

ISBN 978-3-85256-716-7

€ [D/A/I] 20,–

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Die Wiederentdeckung der Einsamkeit – auf einer gottverlassenen Leuchtturminsel im Mittelmeer.

Auf einer winzigen Insel im Mittelmeer, deren Felsen steil abfallen und wo Schiffe nur bei ruhiger See anlegen können, ragt ein einsamer Leuchtturm empor. Wie ein Zyklop sucht er mit seinem Auge den nächtlichen Horizont ab, ein fixer und unentbehrlicher Orientierungspunkt für Generationen von Seefahrern. Drei lange Wochen bringt Rumiz, der ruhelose Wanderer, dort zu und sucht wie der Lichtstrahl nachts den Himmel und tags den Horizont ab. Er lernt, das Aufkommen eines Gewitters zu erkennen, dem Wind zuzuhören, mit den Möwen zu fliegen, mit dem Esel zu reden. Und er denkt über das Mittelmeer als Kulturraum von Triest bis in den Libanon nach, als Ort des Austauschs, des Handels, der Kriege bis heute, mit eigener Lingua franca. Diese bewegungslose Reise wird zum Abenteuer des Geistes.

> Pressestimmen zum buch

„Eine unglaubliche Lebenserfahrung auf einer mysteriösen Insel.“

Corriere Romagna

„Eine mysteriöse Insel im Mittelmeer, wo die Luft verzaubert ist. Dieser Leuchtturm mitten im Mittelmeer, dem flüssigen Herzen Europas.“

Il Piccolo

„Er erzählt vom Wahrnehmen, erschüttert und beinah demütig – als existenziellem Erlebnis.“

Neue Zürcher Zeitung

„Bei Rumiz ist der Zauber sichtbar – so wie die Sonne, wenn sie das Meer berührt und es bronzefarben färbt.“

Kurier

„Er pflückt Gedanken genauso wie Kapern und wilden Spargel – beim Spazierengehen.“

Süddeutsche Zeitung

„Rumiz ist ein Sprachsommelier: Er kaut seinen Homer wie den Stockfisch und die Garnelen, die er sich zubereitet. Die Übersetzerin Karin Fleischanderl hat Rumiz' lukullische Worte in ein ungewohnt appetitliches Deutsch überführt.“

Süddeutsche Zeitung